Landesverband Salzburg
NOTRUF 144

Salzburger Wasserrettung zieht Jahresbilanz! 03.05.2019

Am Freitag, den 03.05.2019, wurde im Gebäude der Wasserrettung Ortsstelle St. Johann im Pongau die Generalversammlung des Landesverbands Salzburg der Österreichischen Wasserrettung abgehalten.  

Im vergangenen Jahr wurden zahlreiche Stunden in die Prävention investiert. So wurden 907 Schwimm- und Rettungsschwimmausbildungen im Bundesland Salzburg durchgeführt. Auch die Anzahl der internen Ausbildung kann sich sehen lassen. Neben vier neuen Tauchleistungsscheininhabern konnte der Landesverband einen Tauchlehrerassistenten sowie einen Tauchlehrer zur Prüfung an die Bundesleitung entsenden.  Von den Wasserrettungstauchern wurden knapp 300 Stunden unter Wasser verbracht. 21 Teilnehmer konnten die Ausbildung zum Fließwasserretter erfolgreich abschließen. Die zweitägige Ausbildung dient dem Einsatz am Fließgewässer und bei Hochwasserereignissen.  

Im Einsatzdienst wurde die Wasserrettung zu 78 akuten Alarmeinsätzen vom Roten Kreuz alarmiert - um acht mehr als im Jahr 2017. Hierbei konnten sieben Lebensrettungen in letzter Sekunde durchgeführt werden. Der Faktor Zeit spielt bei einem Wasserrettungseinsatz eine wichtige Rolle.  Leider konnte in sieben Fällen die Wasserrettung im vergangenen Jahr nur noch eine Todbergung durchführen. Gesamtzahl der Einsätze beläuft sich auf 396, wobei hier jegliche Art eines Einsatzes zu Buche fällt. Sei es eine Veranstaltungsüberwachung oder der Einsatz für unsere Umwelt z.B. eine Gewässerreinigung.

In den Strandbädern auf Salzburgs Seen wurden von den Mitgliedern der Wasserrettung 578 Erste Hilfeleistungen durchgeführt. Das waren um fast 100 mehr als im Jahr davor. Diese Zahl lässt sich mit Sicherheit auf den extrem warmen Sommer zurückführen Dies reicht von der Versorgung eines Wespenstiches bis hin zu lebensrettenden Sofortmaßnahmen.

Insgesamt wurde von der Wasserrettung im Bundesland Salzburg ein ehrenamtlicher Aufwand von rund 62000 Stunden geleistet. Dabei beläuft es sich um 10000 Stunden mehr als im vergangenen Jahr.

Auch in neue Ausrüstung wurde im vergangenen Jahr bei der Wasserrettung investiert. So wurde bei der Ortsstelle Schwarzach ein neues Einsatzfahrzeug in den Dienst gestellt. Ein Highlight 2018 war mit Sicherheit die Gründung der Ortsstelle Saalfelden. Bei der Mitgliederversammlung wurden zwei neue Fahrzeuge vorgestellt die bereits heuer in den Dienst gestellt wurden. Die Ortsstelle Gastein konnte vor wenigen Wochen ein neues Einsatzfahrzeug in Betrieb nehmen. Bei der Ortsstelle St. Johann wurde ein neues Arbeitsrettungsboot angekauft und in den Einsatzdienst gestellt. Die Gesamtsumme für beide Fahrzeuge beläuft sich auf 155.000 €. Es ist für eine ehrenamtliche Rettungsorganisation nicht immer einfach diese großen Summen aufzubringen.

 

Für 20-jährige Mitgliedschaft wurde der Ortsstellenleiter von Wallersee Constantin Naderer, der Ortsstellenleiter der OS Mondsee Knoblechner Josef sowie der Bezirksleiter Flachgau Nord Dieter Strohmeier ausgezeichnet. Das Mitgliedsabzeichen in Gold für 40-jährige Tätigkeit bei der Wasserrettung erhielt der Ortsstellenleiter der Wasserrettung St. Johann Reinhold Höller. Wilhelm Dürager, OSL der Ortsstelle Grabensee, erhielt das Leistungsabzeichen in Silber. Daniela Nobis, Ortsstellenleiterin  der Wasserrettung Hallein, wurde das Leistungsabzeichen in Gold verliehen.

 

Von der Bundesleitung der Österreichischen Wasserrettung wurde dem Ortsstellenleiter von St. Gilgen, Peter Greschner, das Ehrenzeichen in Bronze überreicht. Eine der höchsten Auszeichnungen im Wasserrettungsdienst, das Ehrenzeichen in Gold,  erhielt Robert Woschitz von der Wasserrettung Seeham.

Fahrzeug GasteinA-Boot St. Johann